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Stress

Stress (engl., »Druck«, lat. stringere »anspannen«), die durch innere oder äußere Reize (Stressoren) ausgelöste psychische und physische Reaktion, sowie die damit verbundene, körperliche, seelische, und geistige Belastung bei Lebewesen.

Wenn du Stress empfindest, ist es [negativer] Stress – Chuck Spezzano

Positive Stressoren wie Hochzeit, Flitterwochen, oder Lottogewinn lösen den selben Stress aus wie negative Reize durch Trennung, Tod eines Lebensgefährten, oder Job-Verlust. Positiver Stress beansprucht den Körper, schadet ihm aber nicht, wenn die betroffene Person über entsprechende Bewältigungsstrategien (engl. »coping strategy«) verfügt. Häufiges und längerfristiges Auftreten von positivem Stress stärkt die psychische und physische Leistungsfähigkeit des Organismus.

Negativer Stress, den wir als bedrohlich und überfordernd wahrnehmen, und dem wir uns ausgeliefert fühlen weil wir vermeintlich oder tatsächlich keine Coping-Strategie besitzen, verstärkt den Druck und schadet unserem Organismus. Die Leistungsfähigkeit sinkt, das Immunsystem wird geschwächt, der Körper anfälliger für Krankheiten, Essstörungen, Depression, und Burnout. Chronisch erhöhte Blutwerte der Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol schädigen die Blutgefäße.

Bibliographie

Kein Stress mit dem Gewicht – Bayerischer Rundfunk - Faszination Wissen, 2015